Studie der Universität Würzburg

In einer Studie der Bayrischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit 25 Kindergartenkindern, welche über einen Zeitraum von 9 Wochen ein regelmäßiges Übungsprogramm auf einem hochelastischen Trampolin (Medi-Swing) absolvierten, verbesserten sich die motorischen Leistungen der Kinder signifikant gegenüber einer Kontrollgruppe ohne Trampolinübungen, die dafür aber gleichzeitig ein normales sportpädagogisches Kindertraining mit herkömmlichen Methoden absolvierten.

Die „Trampolinkinder“ (Stadtmitte) hatten als Ausgangsniveau den „Motorischen Quotienten“ 95 eine geringere Leistungsfähigkeit als die „Kontrollkinder“ (Stadtrand), die 98 vorweisen konnten. Nach 9 Wochen hatte die „Trampolinkindergruppe“ mit einem „Motorischen Quotienten“ von 107 die „Kontrollkindergruppe“ mit 103 deutlich überholt.

 Fazit:

Durch den hohen Spaßfaktor wurde das hochelastische Trampolin von den Kindern immer wieder freiwillig zum Spielen und Schwingen benutzt. Sie haben damit unbewußt ihre Kondition gesteigert.  (Quelle: Hilsenbeck, Universität Würzburg)

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Kids 2004

Gesundheitsfundamente in der Kindheit legen

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Noch nie war es jedoch um die gesundheitlichen Aussichten dieser Generation so schlecht bestellt: Schlechte Essgewohnheiten und vor allem mangelnde Bewegung bedingen einen erschwerten Start in die Zukunft.

Viele Kinder sind übergewichtig, motorisch schlecht ausgebildet, psychisch unausgeglichen. Deutschland steuert auf amerikanische Verhältnisse zu: Dort sind bereits 31% der Kinder und Jugendlichen übergewichtig und fettsüchtig. In Deutschland sind es immerhin schon 15%

Es ist angesichts der veränderten Lebensgewohnheiten auch kein Wunder, das sich die Situation in der Kinderstube verändert hat: Fernseher, Computer, Playstation & Co. haben seit geraumer Zeit Einzug in deutsche Kinderzimmer erhalten.

Nach einer GFK-Untersuchung beläuft sich die tägliche Verweildauer vor dem Fernseher auf bis zu 4 Stunden - Computer etc. nicht mitgerechnet. Das ist beinahe so viel, wie die Zeit, die die Kinder in der Schule verbingen.

Das gravierende Problem: Stoffwechsel findet nicht statt

In dieser Zeit wird zwar das Gehirn beansprucht (und trainiert), muskulärer Stoffwechsel jedoch findet nicht statt: Das ständige Sitzen verurteilt die Muskeln zum Stillhalten, obwohl der Körper so dringend ein hohes Pensum an Bewegung bräuchte.

Aktuelle Kampagnen und Aktionen (z.B. "kinder-leicht") betonen zwar die Notwendigkeit von Bewegung und gesunder Ernährung. In ihrer Konsequenz beschränken sich die Aktionen inhaltlich jedoch auf veränderte Ernährungsgewohnheiten. Dass mehr Bewegung notwendig ist, wird vorausgesetzt. Allein an den Konzepten dazu mangelt es.

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CHILT-Studie der Sporthochschule Köln
Das Geheimnis schlanker Kinder

Väter, die regelmäßig sportlich aktiv sind, haben die schlankesten Kinder. Das geht aus der CHILT-Studie (Children's Health Interventional Trial) der Deutschen Sporthochschule Köln hervor, die den Zusammenhang zwischen dem Freizeitverhalten von Eltern und der körperlichen Aktivität sowie dem Körpergewicht der Kinder untersucht.

Erste Ergebnisse belegen, dass die Kinder der sportlichsten Väter den niedrigsten Body-Mass-Index (BMI) aufwiesen. Aktive Eltern sind Vorbild, sie fördern Sport und gesunde Ernährung auch bei ihren Kindern. (Quelle (Text): Focus 50/2003, S. 16)

 Weitere Infos zur CHILT-Studie: www.chilt.de (Anmerkung: bellicon.ag ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten)

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Wissenschaftliches Ergebnis beim Einsatz des hochelastischen Trampolins in der häuslichen Bewegungstherapie von Herzkranken an der Herz-Kreislauf-Klinik Bad Gottleuba.

Erstellt von Dipl. Päd. S. Biener, Leiter Physiotherapie Klinik Bad  

Gottleuba und Dr. C. Altmann, Chefarzt Kardiologie Klinik Bad Gottleuba

 10.02.2003

 1. Mit der Trampolin -Ergometrie lassen sich therapeutisch sinnvolle und kardiologisch vertretbare Bewegungsabläufe auf dem Trampolin definieren, die Zuhause im täglichen Training umgesetzt werden können.

 2. Die von uns entwickelten Bewegungsformen auf dem Trampolin sind effektiv, ungefährlich und bewirken durch die hohe emotionale Bindung an das Gerät eine überlegene Therapietreue bei dem richtig vorbereiteten Patienten.

 3. Die Übungen sind insbesondere geeignet für Patienten, bei denen die konventionellen Bewegungsformen problematisch erscheinen:

- stark übergewichtige,

- Patienten mit Gelenke Problemen der unteren Extremitäten

- Herzinsuffizienz Patienten

 4. Durch die zusätzliche Anforderung an aufrechte Haltung und Koordination sowie den Spaß - Faktor bewirkt die selbständige Therapie Zuhause auf dem Trampolin mehrere Lebensqualität, und eine bessere Anpassung des herzkranken Patienten an die häusliche oder berufliche Belastung. 

 

Patienten

 - Chronisch Herzkranke ( Anzahl 36, m/w 29/7, alter 62 Jahre

  (44-76), Größe 173 cm

- Herzkranke in dder AHB-Phase nach kardialem Ereignis wie Infarkt,

   Bypaß etc.

- Folgende Patienten -Gruppen sind von besonderem Interesse:

- stark übergewichtige Patienten

- Patienten mit Beschwerden der Kniegelenke, die Armen Fahrrad

- Training bzw. Lauf -Training nicht teilnehmen können

- Klappenoperierte

- Bypassoperierte

- PTCA -Patienten

- Patienten, bei denen wegen des Übergewichtes die erforderliche

- Bypassoperation verschoben wurde und die sich auf die 

  Operationvorbereiten

- Patienten mit besonders schlechter linksventrikuläre Funktion

 

Ergebnisse - Fahrrad Ergometrie

Alle Patienten wurden unter laufender Medikation untersucht. Ein Patient konnte wegen Versteifung des linken Kniegelenkes nicht auf dem Fahrrad ergometrisch untersucht werden.. Die Belastung erfolgte beginnend bei 25 Watt mit Steigerung alle 2 Minuten bis zum erreichen von Abbruch Kriterien. Zu den Ergebnissen der Fahrradergometer Belastung siehe Tabelle. Im Mittel vorderen 130 Watt über 2 Minuten erreicht bei einer Puls Frequenz von 118 und einem Blutdruck von 195 zu 100 mmHg. Der Abbruch der Belastung erfolgt überwiegend wegen allgemeiner Erschöpfung Veränderungen der ST Strecke traten bei 3 Patienten auf. Entsprechende Ergebnissen wurden für die Patienten bei ca. 75 bis 80 Prozent der echten Watt Leistung die Trainings Watt Zahl und die bei dieser Watt Leistung erreichte Puls Frequenz für die Dauer Belastung eingetragen.

 

Ergebnisse - Ergometrie auf der Trampolin

Nach mündlicher Einweisung bzw. Übungseinheiten je nach Bedarf erfolgte die Ergometrie unter den gleichen Bedingungen wie der Test auf dem Fahrrad. Für die Initiale Plateauphase wurde ein Intervall von 4 Minuten ausgewählt, bei den anschließenden Bewegungsformen Belastungsanstieg alle 2 Minuten. Die ursprüngliche Plan, die Taktfrequenz der Schwingbewegung dem Patienten mit Hilfe eines Metronoms vorzugeben, mußte eingestellt werden, da sich herausstellte, daß sich je nach Gewicht und Bewegungserfahrung des Patienten eine Frequenz des Schwingens herausstellte, die zwischen 81 und 95 pro Minute lag und nicht von außen starr vorgegeben werden konnte. Eine Patientin (Mitralstenose III) tolerierte selbst die Plateauphase nicht. Ein Patient brachte den Test in Phase 1 ab, ein Patient in Phase 2 ,3 Patienten in Phase 3, ein Patient in Phase 4, die anderen Patienten konnten den gesamten Test absolvieren. Gründe für den Abbruch waren starke Luftnot, in allen anderen Fällen Beschwerden der Beine, einmal im Rahmen einer Gonarthrose, in den übrigen Fällen muskuläre Beschwerden bei AVK. Im Vergleich in der Ausgangsparameter und der Plateauphase ( Abbildung) zeigte sich kein Hinweis auf eine relevante Belastung von Herz und Kreislauf. Bei Abbruch der Belastung waren signifikante Anstiege von Pulsfrequenz und Blutdruck Werten zu beobachten. Signifikante ST Senkungen wurden nicht beobachtet, ebensowenig relevante Rhythmusstörungen. Wissenschaftliches Ergebnis beim Einsatz des hochelastischen Trampolins zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Leistung.

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Wissenschaftliches Ergebnis beim Einsatz des hochelastischen Trampolins in der häuslichen Bewegungstherapie zur Steiergung der max. Sau8erstoffaufnahmekapazität u.a. in Eutin.

Trampolinstudie am Institut für Bewegungstherapie und Rehabilitation, Eutin

12. 07. 1996

 Erstellt von G. v. Kunhardt, Gesundheitssenator im Berufsverband Deutscher

Präventologen, Institut für Bewegungstherapie und Rehabilitation, Eutin

Dr. A. Armbrecht, Chefarzt, Institut für Bewegungstherapie und

Rehabilitation, Eutin

 Zusammenfassung:

 1. Mit dem Schwingen auf hochelastischen Trampolinen können

signifikannte Leistungssteigerungen durch untrainierte Probanden bereits in

einem dreiwöchigen Training erreicht werden.

 2. Die Belastungsdauer von täglich 10 Minuten bei Puls 110/min ergibt

nach 3 Wochen eine Herz-Kreislauf-Steigerung von durchschnittlich 14%.

 3. Die dazu entwickelten und eingeübten Bewegungsformen auf dem

Trampolin sind leicht zu erlernen, ungefährlich und effektiv. Sie lösten

eine hohe emotionale Bindung an das Gerät aus (AlleTeilnehmer kauften sich

anschließend ein hochelastisches Trampolin).

 

Probanden

- Die Probanden wurden aus einem, durch Zeitungsaufruf rekrutierten,

  Kollektiv von 75 untrainierten Teilnehmern auf 25 reduziert, die zwischen 50

  und 60 Jahren alt waren, 13 Frauen, 12 Männer.

- Sie hatten vorher noch nie auf einem Trampolin gestanden.

- Sie wurden in einem zweistündigen Vortrag mit Einübung einfachster

  Schwung- (nicht Sprung-!) Übungen vorbereitet.

- Alle Probanden wurden mit einem Pulstester (Polar), der auf Puls

  110/min eingestellt war, ausgestattet.

 

Ergebnis

 - Sie wurden vor Beginn des Trainings Fahrradergometrisch auf ihre

  individuelle maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (nach Astrand) bei 100

  Watt getestet. Durchschnitt war 39,4 l/min.

- Sie wurden zweimal zwischendurch einbestellt und nach ihren

  Erfahrungen befragt. Keiner hatte Beschwerden.

- Nach 3 Wochen wurde ein erneuter maximaler

  Sauerstoffaufnahme-Kapazitätstest (nach Astrand) vorgenommen.

  Ergebnis:  44,9 l/min. Das entspricht einer Steigerung um 14%.

- Die Pulsfrequenz betrug vor dem Versuch im Durchschnitt 135,2 /min, nach 

  dem Versuch 121,3/min.

- Der Koordinationsindex lag vor dem Test bei 6, nach dem Test bei 5,4

- Auf Befragen gaben alle Probanden an, daß sie sich durch das

  Schwingungstraining "beschwingt" und leicht gefühlt hätten und insgesamt

  bewegungsaktiver geworden sind .

 

Fazit:

Der relativ geringe Trainingsreiz von lediglich 110 Pulsschlägen/min kann eigentlich nicht zu dieser signifikanten Leistungssteigerung geführt haben. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass das Training auf dem hochelastischen Trampolin dazu geführt hat, daß die Probanden durch die Erhöhung ihrer individuellen Bewegungsaktivitäten während des Versuchs insgesamt stoffwechselaktiver wurden (Auswirkung abseits der Trainingszeiten auf das Bewegungsverhalten), und damit indirekt diese Steigerung ausgelöst haben.

 

 

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