NDR-Fernsehen berichtet über

Osteoporose-Studie hochelastischen Trampolinen

Hier können Sie bald den Bericht abspielen

 

 

Fernsehsendung Visite am 21.03.2006, 20:15 Uhr

 

Trampolinswingen - nicht nur für junge Hüpfer

 

Mit einer ungewöhnlichen Sportart wollen Ärzte versuchen, dem Knochenschwund (Osteoporose) bei älteren Menschen vorzubeugen: Trampolin-Springen. In einer Studie untersuchen die Ärzte, ob sich Trampolinspringen positiv auf die Knochengesundheit auswirkt.

 

Hüpfen gilt als gutes Herz-Kreislauftraining und fördert den Stoffwechsel. Bänder, Gelenke, Bandscheiben und Knochen werden dadurch besser mit Nährstoffen versorgt und gestärkt.

 

Bei allen Studienteilnehmern wurde vor Beginn des Trainings die Knochendichte per Computertomographie gemessen. Medikamente gegen Osteoporose durften sie während der Studie nicht einnehmen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

 

Wie das Hüpfen  funktioniert, lernten alle Teilnehmer gemeinsam: Zunächst sollten sie langsam beginnen, anfangs nur wenige Minuten.

 

Wichtig ist das behutsame Auf- und Absteigen und das Pausieren bei Schwindelsymptomen. Schwindel ist am Anfang ganz normal, der Körper muss sich erst an das Schwingen und Springen gewöhnen.

 

Während der Studie nutzen alle Teilnehmer ihr Trampolin drei Mal täglich zehn Minuten lang.

 

Die bisherigen Erfahrungen sind überzeugend:

 

Die Senioren fühlen sich belastbarer, können ihr Gleichgewicht besser halten und haben weniger Schmerzen

in den Gelenken.

 

Ihre Knochendichte blieb auch ohne Medikamente stabil und die Wahrscheinlichkeit für Stürze und Knochenbrüche sank durch die Verbesserung von Reflexen und Koordination.

 

Interviewpartner im Beitrag:

Joachim Schulz

Arzt für Allgemeinmedizin,

Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin, Badearzt

Bahnhofstraße 48

23714 Bad Malente

 

Text entnommen aus NDR-Homepage                                                                                                                     Zurück hier